Der Architekturpark VITRA Campus

Alte und neue Architektur vom Feinsten.

Hat man (von Norden kommend) auf der recht langweiligen A5 das Städtchen Weil am Rhein erreicht, ist es nur noch ein Katzensprung bis zur Schweizer Gren-ze. Aber es lohnt sich ein Abstecher - der auch ruhig einen Tag dauern kann - in den Architekturpark VITRA Campus. 

Eigentlich war nur ein Gebäude für die bedeutende Sammlung an Stühlen geplant, die vom Schweizer Rolf Fehlbaum in Jahren zusammengetragen wurde.

Dessen Eltern besaßen im Schweizerischen Birsfelden ein Unternehmen, welches im Ladenbau tätig war. Ende der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts begann man, Möbel von Eames und Miller für den europäischen Markt in Lizenz zu produzieren. Im Laufe der Jahre - Kurzfassung! - entstand daraus das Unternehmen VITRA. Ein Großbrand in den 80er Jahren führte zum Um- und Neudenken: Auf der deutschen Seite, nämlich vor den Toren des Städtchens Weil am Rhein entstanden Produktionsstätten, Museum und außergewöhnliche Einzelbauwerke, die von namhaften Architekten entworfen wurden.

Ausführliche Literatur ist in einschlägigen Buchhandlungen vorhanden.

Insgesamt findet man 24 interessante Bauwerke und Plastiken auf dem Gelände. Ein großer Teil ist öffentlich zugänglich, ansonsten bietet VITRA ausführliche Führungen an.

Ab und zu kann man sich einer Fototour anschließen, so daß man auch Einblick in die Produktionsgebäude bekommt.

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