Geschichtliches

 

Die Beelitzer Heilstätte  - Mark Brandenburg - war einst das größte Sanatorium in Deutschland. Im Beelitzer Stadtwald (bei Berlin) entstanden bis 1926 vier große - strikt nach Geschlechtern getrennt - Heilstätten:

- die Lungenheilstätte für Frauen,

- die Lungenheilstätte für Männer,

- das Sanatorium für Männer und

- das Sanatorium für Frauen.

 

Während beider Weltkriege diente die Heilstätte als Lazarett.

Nach dem zweiten Weltkrieg nutzte die russische Armee das Areal u. a als Krankenhaus. Bis zum Fall der Mauer befanden sich die Gebäude in einem hervorragend gutem Zustand.

 

Seit 1989 verfallen die Gebäude; Vandalismus, Spekulanten und Fehlinvestitionen sind der größte Feind. Seit 2015 laufen erste Sanierungsmaßnahmen.

 

 

Insgesamt standen/stehen auf dem Areal mit einer Ausdehning von 2,1 qkm zirka 60 Gebäude. Damalige Baukosten 6,7 Mio. Reichsmark (zirka 44 Mio EURO).

 

Zwei Sanatorien, zwei Lungenheilstätten, ein eigenes Kraftwerk (erste Fernwärmeleitungen Deutschlands mit einer Länge von 12 km!), Küchen, Wäschereien, Gemüsegärten, Viehzucht - eigene Güter mit einer separaten Fläche von 4 qkm! Ein Kino, Wohngebäude für Ärzte und Bedienstete, ein eigenes Hotel mit Gleisanschluß; Verwaltungs-, Wirtschafts- und Maschinengebäude.

 

 

Hier in unsortierter Folge einige Impressionen (Gebäudezustand 2013).

Und immer wieder: Treppen, Treppen, Geländer und ellenlange Flure.

 

 

Alle Fotos:

Analog 2011 bis 2013

 

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