Der ehemalige Fliegerhorst Venlo

 

Während des II.Weltkriegs entstand am Niederrhein ein sog. Nachtflughafen. Geographisch im Dreieck Venlo (NL), Nettatal und Straelen liegend, sind noch heute Reste dieser Anlage aufzufinden.

Zum Teil als Lagerplatz für die Bundeswehr, als Truppenübungsplatz oder als Unterkunft für einen niederländischen Segelflugverein, der neben dem Vereinshaus auch Teile der alten Start- und Landebahnen nutzt.

Der Flughafen war riesig: Über 1.800 ha Gesamtfläche, wovon heute der größte Teil wieder der Natur zurückgegeben wurde.

 

 

So sind z. B. auf niederländischer Seite der Funkbunker erhalten, der Leitturm und ein Offizierskasino, welches eine Zeit als Kloster diente; die jetzige Verwendung ist aber nicht bekannt.

Auf deutscher Seite existiert noch ein  Kasino mit großer Freitreppe, heute komplett zugewachsen und als Lagerhalle genutzt. Der ehemalige Richtplatz für Kampfflugzeuge wird heute als Schießplatz benutzt.

Ansonsten muß man in den umliegenden Wäldern und Wiesen seine Augen offen halten, um noch Ruinenreste von Gebäuden und Hallen zu finden.

 

Die Rundbogenhalle an der B221

 

Reste einer noch gut erhaltenen Wärmehalle

 

Flugleitturm und Bunkeranlage für Funker

 

Das ehemalige Kasino "Nordlager", heute privat genutzt und gegen allzu neugierige Blicke geschützt

 

Reste einer weiteren Wärmehalle

 

Sonstige Gebäude

 

Reste des Westwalls bei Herongen/Louisenburg

 

Eine weitere Wärmehalle liegt unmittelbar an der B221, ist stark bewachsen, aber zugänglich.

 

Ein Gebäude wurde von einem Gastronomen aufgekauft, renoviert und vor vielen Jahren als Speiselokal eröffnet.

 

Ein Künstler erwarb an der Stadtgrenze zu Leuth eine Halle, in dem sich seit einigen Jahren ein Atelier befindet.

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